Der Podcast

Meinen YouTube-Kanal über mein Leben als Asperger-Autist gibt es seit September 2020. So schnell geht die Zeit dahin. Hat sich mein Projekt gelohnt?
Die Antwort ist ja. Ich war nie auf viele Abonnenten aus aber mir war es Wichtig meine Erfahrungen und Sichtweise zu teilen.

Es macht angreifbar persönliche Erfahrung zu teilen, aber zugleich tut es auch gut.
Seit wenigen Tagen habe ich das Projekt erweitert auf einen kostenlosen Podcast. Dieser ist auf Apple Podcast und Spotify verfügbar. Weitere Plattformen wie Amazon Music und Google Podcast folgen. Die Verifizierung hängt gerade aber sollte bald gehen.
Die Videos aus YouTube sind dann in Audioformat verfügbar. Zurzeit nur das Letzte neue vom Sonntag, aber ich schaue, dass ich meine alten Videos auch noch hochlade.
Die zeitliche Routine ist alle 3-4 Wochen bei den Videos und Podcast ebenfalls (vielleicht beim Podcast alle 2 Wochen je nachdem). Zusätzliche Folgen auf dem Podcast bin ich gerade am überlegen, da ich ausprobieren möchte, ob ich in reiner Audioaufnahme mich noch besser zu Themen aussprechen kann.

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Das neue Jahr.

Das Jahr hat begonnen. Mich hat es die Woche mit einer starken Erkältung ausgeschaltet.
Immerhin kein Corona. Es gibt schlimmeres.
Aktuell mache den Feinschliff für eine Kurzgeschichte die ich an ein Online-Magazin schicke.
Was das Jahr mit sich bringt wird sich zeigen.
Gerne möchte ich auf eine Buchmesse. März wird wahrscheinlich nichts.
Alternativ kann ich mir vorstellen im November die Stuttgarter Buchtage zu besuchen.
Dort war ich bisher nie und es ist nicht weit von mir entfernt. Mit dem Regionalsprinter gerade einmal 1,5 Stunden hin.
Das Jahr schreibe ich an der Geschichte über mich weiter. Das Fantasy-Projekt läuft ebenfalls weiter. An Projekten mangelt es mir nicht.

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Die Veröffentlichung

Verlagsseite: https://psychiatrie-verlag.de/product/ein-pinguin-unter-stoerchen/

Seit Mitte September ist die Anthologie veröffentlicht: „Ein Pinguin unter Störchen. Leben mit Autismus.“
Ich lese gerade gerne die Kurzgeschichten der anderen Autoren. Es ist interessant die unterschiedlichen Situationen und Lebensabschnitte von Menschen mit Autismus zu sehen. Ich kann Ähnlichkeiten mit mir erkennen. In den Kommunikationsproblemen mit anderen, den Angststörungen usw.
Das Buchprojekt ist sehr gut geworden. Gerne bin ich wieder bei einem Buchprojekt dabei.

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Das Autismus-Buchprojekt geht voran.

Die Anthologie vom Autismus-Verein geht langsam in die Endphase. Ich durfte zuletzt auf Fehler prüfen und habe es freigeben können. Ich bin sehr gespannt, wie es ankommen wird. Ebenso wie die Kurzgeschichten der anderen Autisten sind. Im September oder Oktober wird die Anthologie veröffentlicht. Darüber werde ich euch informieren.

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Eine verrückte Zeit

Ende Mai naht, aber immer noch ist es eine chaotische Zeit. Ich bin froh, dass es mir trotz der Lage gut geht.
Ich schreibe weiterhin an verschiedenen Buchprojekten. Außerdem bin ich 2. Vorstand von meinem lokalen Schachverein. Schach spielen geht weiterhin nur online. Vielleicht im Sommer unter bestimmten Voraussetzungen mit OP-Maske real trainieren und kleine Turniere.
Routinen sind eingebrochen, aber zum Glück konnte ich diese durch meine angeeignete Flexibilität kompensieren. Anstrengend ist es dennoch.
Mein Fernstudium zum Werbetexter hat mir auch geholfen durch die Zeit.
Allgemein mein Interesse in verschiedene Gebiete und die Selbstmotivation. Die eigenen Stärken vor Augen haben, auch wenn sie manchmal als relativ erscheinen.
Dazu fand ich den Beitrag sehr gut von Forscher.

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Das Autismus-Buchprojekt.

Lange Zeit war mein Blog hier ruhig, aber ich bin weiterhin aktiv am Schreiben. Es ist gerade viel private Veränderung bei mir.
Veränderungen gehören zum Leben dazu und ich bin froh, dass es mich nicht mehr so extrem fertig macht wie früher einst. Ich kann damit umgehen.
Eine positive Überraschung hat das Jahr bereits. Mein Text für die Ausschreibung eines Autismus-Buchprojekts ist aufgenommen worden. Ich erstelle gerade eine Vita fürs Buch und dann kommt natürlich das Lektorat.
Sobald es veröffentlicht ist, werdet ihr hier es erfahren.
Das Autismus-Buchprojekt ist ein wichtiger Schritt, um die verschiedene Arten

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Der Jahresrückblick.

Wer hätte Ende 2019 gedacht, dass das Jahr 2020 so chaotisch wird? Sicherlich niemand. Da war das Chaos nur im Fernsehen in China zu sehen, aber hier war noch nichts.
Vieles hat sich im Jahr 2020 verändert. Etwas das mir immer schwergefallen ist und viel Energie kostet, mich auf die Veränderung einzustellen.
Ein Jahr der Unberechenbarkeit und das zeigt, wie labil die menschliche Kontrolle ist. Wir wollen Glauben alles unter Kontrolle zu haben aber das ist eine positive Illusion. In der Krise merkt man das Ausmaß der menschlichen Ambivalenz (Zerrissenheit).

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Auf YouTube online.

Hallo zusammen. Ich bin seit letzter Woche auf YouTube und mache dort Videos über meine Probleme als Autist. Ebenso kommt mein Lieblingshobby Literatur mit dran. Die Idee zu dem Kanal hatte ich spontan. Ich finde, es interessant meine Probleme nicht nur schriftlich zu kommunizieren, sondern ebenso direkt über direkte Sprache und Video. Dadurch versuche ich meine Hemmungen vor der direkten Konversation abzubauen. Es ist also auch ein Training für mich.

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Wie ich die Krise erlebe.

Die aktuelle Situation erscheint sehr irreal. Wenigstens ist mein Vollzeitjob sicher und ich muss zusätzlich keine finanziellen Ängste haben.
Mehr Zuhause zu machen ist für mich nicht so schlimm. Ich habe genügend Hobbys für Zuhause: Lesen, schreiben, Gaming, Schach und draußen die Umgebung etwas fotografieren.
Ich bin aktuell sehr entspannt und habe keine Ängste. Das ist sehr wichtig, weil in der momentanen unsicheren Lage einige Autisten es sehr schwer haben.

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Die Angst vorm Gewinnen.

Mir ist wieder in Erinnerung gekommen, dass ich in meiner Kindheit einen sehr seltsamen Bezug zum Gewinnen hatte. Vor Gemeinschaftsspielen hatte ich panische Angst. Wieso? Die Gründe dafür dürfte für „normale Menschen“ schwer nachvollziehbar sein, weil der Natur des Menschen widersprechen.

Ich hatte einerseits Angst vorm Verlieren bzw. Versagen, weil ich dadurch glaubte, dass die anderen über mich lachen. Anderseits hatte ich auch Angst vorm Gewinnen, weil das den anderen wehtut bzw. verletzt, dass sie in der Partie schlechter/schwächer waren als ich. Ich konnte darin kein gutes Gefühl entwickeln und verspüren. Das was andere Instinktiv tun und Spaß macht, habe ich in der Kindheit nicht beherrscht und habe deshalb sehr extreme Eigenarten entwickelt.

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