Der Podcast

Meinen YouTube-Kanal über mein Leben als Asperger-Autist gibt es seit September 2020. So schnell geht die Zeit dahin. Hat sich mein Projekt gelohnt?
Die Antwort ist ja. Ich war nie auf viele Abonnenten aus aber mir war es Wichtig meine Erfahrungen und Sichtweise zu teilen.

Es macht angreifbar persönliche Erfahrung zu teilen, aber zugleich tut es auch gut.
Seit wenigen Tagen habe ich das Projekt erweitert auf einen kostenlosen Podcast. Dieser ist auf Apple Podcast und Spotify verfügbar. Weitere Plattformen wie Amazon Music und Google Podcast folgen. Die Verifizierung hängt gerade aber sollte bald gehen.
Die Videos aus YouTube sind dann in Audioformat verfügbar. Zurzeit nur das Letzte neue vom Sonntag, aber ich schaue, dass ich meine alten Videos auch noch hochlade.
Die zeitliche Routine ist alle 3-4 Wochen bei den Videos und Podcast ebenfalls (vielleicht beim Podcast alle 2 Wochen je nachdem). Zusätzliche Folgen auf dem Podcast bin ich gerade am überlegen, da ich ausprobieren möchte, ob ich in reiner Audioaufnahme mich noch besser zu Themen aussprechen kann.

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Die Veröffentlichung

Verlagsseite: https://psychiatrie-verlag.de/product/ein-pinguin-unter-stoerchen/

Seit Mitte September ist die Anthologie veröffentlicht: „Ein Pinguin unter Störchen. Leben mit Autismus.“
Ich lese gerade gerne die Kurzgeschichten der anderen Autoren. Es ist interessant die unterschiedlichen Situationen und Lebensabschnitte von Menschen mit Autismus zu sehen. Ich kann Ähnlichkeiten mit mir erkennen. In den Kommunikationsproblemen mit anderen, den Angststörungen usw.
Das Buchprojekt ist sehr gut geworden. Gerne bin ich wieder bei einem Buchprojekt dabei.

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Die Angst vorm Gewinnen.

Mir ist wieder in Erinnerung gekommen, dass ich in meiner Kindheit einen sehr seltsamen Bezug zum Gewinnen hatte. Vor Gemeinschaftsspielen hatte ich panische Angst. Wieso? Die Gründe dafür dürfte für „normale Menschen“ schwer nachvollziehbar sein, weil der Natur des Menschen widersprechen.

Ich hatte einerseits Angst vorm Verlieren bzw. Versagen, weil ich dadurch glaubte, dass die anderen über mich lachen. Anderseits hatte ich auch Angst vorm Gewinnen, weil das den anderen wehtut bzw. verletzt, dass sie in der Partie schlechter/schwächer waren als ich. Ich konnte darin kein gutes Gefühl entwickeln und verspüren. Das was andere Instinktiv tun und Spaß macht, habe ich in der Kindheit nicht beherrscht und habe deshalb sehr extreme Eigenarten entwickelt.

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Mein Leben mit Asperger-Syndrom

Jetzt erzähle ich mal etwas mehr über mein Defizit. Mit sechs Jahren hat man bei mir das sogenannten Asperger-Syndrom diagnostiziert. Ich habe davor gemerkt, dass ich irgendwie anders bin als die anderen Kinder. Die wenigstens konnten meinen speziellen Humor teilen. Meine Kommunikationsart mit anderen war auch sehr schwierig. Dafür konnte ich mir von etwas mehr als ein duzend Ländern die Hauptstädte auswendig merken. In der Grundschule wurde ich zum Erdkundefreak. Weiterlesen