Der Jahresrückblick.

Heute ist der letzte Tag vom Jahr 2021. Rückblickend war es ein tolles Jahr, weil die Veröffentlichung in der Autismus-Anthologie schön war.

Ich konnte außerdem das Jahr nutzen, um mich kreativ zu entfalten. Schach spielen ging ab Juni auch wieder real.
Trotz Corona ist es ein zwar anstrengendes und chaotisches Jahr gewesen aber auch ein schönes Jahr.
Ich bin im August 30 Jahre alt geworden.

Kreativität ist ein Schlüsselpunkt, mit dem ich bisher geschafft habe, mich weiterzuentwickeln und meine Defizite, zu kompensieren. Das heißt nicht, dass ich immun gegen Krisen und Tiefschläge bin, aber bisher funktionieren meine Strategien gut gegen die Überlastung.


Es ist immer wieder sehr schwer, den Alltag zu meistern, vor allem wenn privat viel im Umbruch ist und über die Arbeit immer wieder schlechte Gefühle wahrgenommen werden. Besonders wenn man das Gefühl hat, nutzlos zu sein. Ein gefährliches Gefühl, weil niemand ist nutzlos. Jeder hat seine Stärken und Schwächen.
Ebenso sind genügend nicht hochbegabt. Das Stereotyp des hochbegabten Autisten begleitet und kann Druck verursachen durch interne und externe Ansprüche. Ich habe keine Hochbegabung und das ist völlig ok. Dafür kann ich mich vielfältig in verschiedene Kreativität ausleben. Nicht nur Schreiben, sondern auch Fotografie und Grafikbearbeitung. Klar: Meine Wahrnehmung ist speziell und nicht immer für alles zu gebrauchen. Es wird nicht das große Publikum ansprechen, aber das macht nichts. Das Wichtigste ist: Ich weiß, dass ich was kann.

Das hier ist auch ein Beispiel meiner kreativen Projekte.
Es macht mir Spaß.
Daneben sind auch so Bildbearbeitungen vorhanden.
Natürlich ist es Geschmackssache 😉 Aber das ist das Tolle an der Kreativität.

Neben der ganzen Kreativität ist wichtig gemeinsame Dinge zu finden, wie das Plätzchen backen am Wochenende mit meiner Freundin. Das soziale Miteinander nicht zu vergessen und aufpassen, dass die ganze Situation mit Corona nicht den Familien- und Freundeskreis vergiftet.
Ich selbst habe keine Probleme mit unterschiedlichen Ansichten und Meinungen. Ich lasse jedem seine Ansicht. Leider ist das nicht mehr so selbstverständlich, weil schnell bewusst oder unbewusst Grenzen überschritten werden mit Pauschalaussagen die verletzend sein können. Über den Grad der Verletzung sind sich die meisten Menschen nicht so bewusst, weil es eine affektive Reaktion ist auf Stress oder mangelhafte Bereitschaft/Ressourcen über andere Ansichten nachzudenken.
In Kommunikation reflektieren, entwickle ich mich auch gerne weiter.

2 Gedanken zu „Der Jahresrückblick.“

    1. Danke 🙂 Und jetzt habe ich mit Unterstützung die SSL-Verschlüsselung der Webseite geschafft. Das ist lange liegen geblieben.

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