Der Jahresrückblick.

Wer hätte Ende 2019 gedacht, dass das Jahr 2020 so chaotisch wird? Sicherlich niemand. Da war das Chaos nur im Fernsehen in China zu sehen, aber hier war noch nichts.
Vieles hat sich im Jahr 2020 verändert. Etwas das mir immer schwergefallen ist und viel Energie kostet, mich auf die Veränderung einzustellen.
Ein Jahr der Unberechenbarkeit und das zeigt, wie labil die menschliche Kontrolle ist. Wir wollen Glauben alles unter Kontrolle zu haben aber das ist eine positive Illusion. In der Krise merkt man das Ausmaß der menschlichen Ambivalenz (Zerrissenheit).

Gewohnte Routinen die sich veränderten.

Das Schach spielen, im Verein veränderte sich ab März 2020 sehr. Das reale Spielen wurde durchs Online-Spielen auf kostenlosen Plattformen ersetzt. September 2020 ging eine kurze Zeit lang reales Training im Verein, aber ab Ende Oktober hörte dies wieder auf.
Viele gewohnte Routinen veränderten sich bei mir.
Ebenso meine gewohnten Besuche bei meinem Lieblingscafé.

Dazu wurde ich dieses Jahr online interviewt. Bei der Zeit ist ein Artikel über mich erschienen. Natürlich ist immer anzumerken, dass jeder Autist anders ist. Meine Wahrnehmung repräsentiert nicht die aller.

Meine Ziele 2021.

Bis ende März läuft mein Fernstudium als Werbetexter. Ich bin gerade beim vorletzten Heft bei der Einsendeaufgabe dran. Ich schaffe das gut.
Danach sehe ich dann was sich ermöglicht. Privat und beruflich steht gerade viel im Umbruch bei mir.
Nicht nur Corona sorgt für Veränderungen, auch weitere Dymaniken die 2020 hinzugekommen sind. Manchmal kommt alles auf einmal.

Dennoch blicke ich zuversichtlich in das neue Jahr. Ich versuche, mich nicht zu sehr über Dinge aufzuregen und negative Ereignisse in mich hineinzufressen. Ich reflektiere es nüchtern und schaue, was ich verbessern kann.
Auf jeden Fall mache ich 2021 meinen Youtube-Kanal weiter, bei dem ich über mein Leben als Autist spreche. Es kommt sehr positiv an. Ich beginne ein Buch über mich selbst zu schreiben. Wann es veröffentlicht wird, weiß ich nicht.
Nächstes Jahr habe ich auf jeden Fall vor eine Fantasy-Kurzgeschichte zu veröffentlichen. Das Schreiben hilft mir durch die Zeit.
Wenn es geht, mache ich im April bei einer VHS in der Region einen Fotografie-Kurs mit, der mit Übernachtung ist.
Im Oktober 2021 eventuell die Frankfurter Buchmesse. Dieses Jahr gab es keine Buchmesse.

Sonst lasse ich mich wie immer flexibel auf das neue Jahr ein. Es fest zu verplanen geht nicht und so bleibe ich flexibel. Die Eigenschaft, die mir früher sehr schwerfiel. Ich hoffe, dass ich privat und beruflich wieder ein stabiles Umfeld hinkriege. Das ist sehr wichtig, weil die Belastung durch Instabilität enorm ist.
Das Leben ist wie ein Leitindex. Du weißt nie, wie lange der Aufschwung geht und wie heftig die Kurskorrektur nach unten ist. Individuelle Hilfspakete zu kriegen ist wichtig, um eine drohende Depression zu bewältigen.