Buchprojekt: Planung und Stilfindung.

Egal ob die Geschichte in einer fiktiven Welt spielt, in der realen oder was dazwischen, jeder Autor braucht einen Plan. Ein Autor braucht ein Grundgerüst, um eine gute Geschichte zu konstruieren. Logikfehler verübelt der Leser einem sehr.

Die Materialsammlung

Deshalb sollte eine intensive Materialsammlung betrieben werden. Klar, es kann auch ohne funktionieren, aber die Gefahr ist hoch, sich zu verzetteln. Ich schreibe inzwischen gerne mit Papyrus. Ich kann dort Kommentare platzieren an Stellen, an denen ich nachschauen muss, ob es realistisch ist. So unterbreche ich den Schreibfluss kaum. Kurz im Internet nachschauen zerstört den Schreibfluss völlig. Viel Material ist gut, aber es sollte der Überblick beibehalten werden. Genauso muss der Autor abwiegen, was, in welcher Menge reinpasst. Zu wenig Informationen sind genauso schlecht wie zu viele. Besonders unnötige Informationen mag kein Leser.

Natürlich darf man auch nicht allen Informationen glauben, die es im Internet gibt. Es sind viele Falschinformationen täglich im Umlauf. Sachbücher sind empfehlenswert, um sein Wissen zu bestimmten Themen zu erweitern.

Ohne einen Plan schreibe ich in Zukunft keine Geschichte mehr. Mit Plan hätte ich insgesamt viel weniger Überarbeitungszeit – musste ich letztes Jahr feststellen. Ein Handlungsexposé schreibe ich jetzt immer im Voraus und skizziere mir in Papyrus auf dem Denkbrett den Plot. Dadurch habe ich Übersicht und weiß wohin ich arbeiten will.

Nicht aufgeben!

Leicht ist es nicht, einen Roman zu schreiben. Wer sofort aufgibt, weil die Geschichte Macken hat, verfügt über zu wenig biss. Mit Kritik muss ein Autor immer rechnen, aber die gibt es auch bei sogenannten Bestsellerbüchern. Wenn die eigene Geschichte grobe Fehler hat, kann der Autor daraus lernen und sich verbessern. Ich habe auch aus den Fehlern bei meiner Fantasy-Trilogie gelernt. Zum Beispiel habe ich dort: Viel zu viele Kapitel. Bei meiner aktuellen Geschichte achte ich deshalb darauf, dass jedes Kapitel mindestens zehn Seiten hat, bevor ich ein neues mache. Für Szenenwechsel muss es kein neues Kapitel geben. Die Kapitelüberschriften dürfen nicht zu viel über den Inhalt verraten, weil dann ist die Spannung weg. Den Fehler habe ich bei meinen bisherigen veröffentlichten Büchern gemacht. Ein Grund zum Aufgeben? Sicher nicht! Ich kann mich weiterentwickeln. Wer keine Lust hat Kapitelüberschriften zu überlegen, kann alternativ den Kapiteln nur Nummern geben. Mir persönlich gefallen richtige Überschriften besser 😀 aber ist jedem selbst überlassen. Es geht genauso mit reinen Kapitelnummern. Eine einheitliche Rezeptur fürs Roman schreiben kann es nicht geben. Es gibt verschiedene Genre und Schreibstile. Manchmal erfinden Autoren neue Schreibstile, den bestimmte Lesergruppen gefallen. Einfach ausprobieren und lernen.

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