Mein Weg zum Schreiben

Mein Weg zum Hobbyautor hat mir niemand in meinem Umfeld vorhergesehen. Als 14. Jähriger Jugendlicher mit Asperger-Autismus war ich anders als viele. Ein ruhiger und ängstlicher Typ. Mehr als zwei Kumpels hatte ich nicht aber trotzdem war ich glücklich. Ich habe die Finger von Rauschmitteln gelassen wie Alkohol, Zigaretten und Drogen. Alkohol habe ich mit 18 Jahren zum ersten Mal getrunken 😀 Am Rauchen hatte ich nie Interesse. Meine Kumpels waren genauso drauf und deshalb kam ich gar nicht in Versuchung. Mit 12 Jahren habe ich geschafft eigenständig Bücher zu lesen und verstehen. Ich habe eine Schwäche gehabt im Lesen und besonders im Verstehen von Texten. Rechtschreibung und Grammatik waren schlecht bei mir. Mit der Zeit ist diese Schwäche von mir abgefallen und ich habe eine Menge Bücher gelesen. Die Geschichten begeisterten mich und so kam es, damit ich auch eigene Geschichten ausdachte. Sie durchströmten meinen Kopf und verließen mich nicht. Ich fing an, sie niederzuschreiben. Mit der Zeit wurden meine Rechtschreibung, Grammatik und Satzbau besser.

Wie es heute aussieht.

Ich habe mich inzwischen stark verändert. Ich bin selbstbewusster geworden und habe kaum Ängste. Meine Ängste sind sogar zu Neugier geworden. Negative Ereignisse auf der Welt machen mir keine Angst mehr, sondern sie interessieren mich. Ich finde es beeindruckend und erschreckend, wie leicht man Menschen kontrollieren und manipulieren kann. Deshalb setzt sich mein neues Buch mit politischer und gesellschaftlicher Problematik auseinander.

Ich habe auch gelernt einigermaßen menschliche Emotionen richtig zu verstehen, nachzuempfinden und zu reagieren. Nicht immer klappt es aber viel besser als früher. Ich werde nie so sein wie der durchschnittliche Mensch. Doch unglücklich darüber bin ich nicht 🙂 ich bin mit meiner Art zufrieden. Es kann manchmal störend und mich aus missverständlich machen aber ich kann damit Leben. Ich habe meinen Weg gefunden trotz Defizite und Mobbing in der Schulzeit. Das Schreiben von Geschichten wird mich weiterhin durch mein Leben begleiten. Ob ich damit erfolgreich werde, weiß ich nicht. Ich tue es auch nicht, um berühmt und Reich zu werden – können ohnehin nur wenige. Ich Schreibe weil es mir Spaß macht Geschichten zu erfinden, zu Unterhalten oder zum Nachdenken anzuregen.

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