Update: Frühlingsrausch

Es mag zwar noch Schnee bei mir liegen, aber ich bin trotzdem schon mal im Frühlingsrausch. Ich kann es kaum erwarten, bis die ersten Blumen wieder blühen, auf die mein Makroobjektiv sehnsüchtig wartet.

Daneben ist das Jahr von einer inneren euphorischen Spannung begleitet: das Lektorat des ersten Teils meiner Politthriller-Trilogie. Das Lektorat dauert länger, weil die Lektorin es Stück für Stück mit mir zusammen macht – manchmal kommt ihr auch was dazwischen, aber das ist eben so (ich verübel es ihr nicht). Die Art von Lektorat finde ich besser, weil man mehr in der Arbeit miteingebunden ist und in der Zwischenzeit wieder Abstand zum Werk erhält. Abstand ist wichtig, um kritischer sein eigenes Werk zu betrachten und Schwächen zu entdecken, die man davor nicht gesehen hat.

Nebenbei kann ich an der Fortsetzung weiterschreiben.
Vorteil ist: Die Rohfassung des zweiten Teils ist zu über der Hälfte bereits fertig. Dadurch dauert es nicht lange, bis die Fortsetzung kommt.
Der größte Fehler bei einem Mehrteiler ist, wenn der Zeitabstand zu lange ist. Spätestens alle zwei Jahre sollte der nächste Band herauskommen – sonst erhöht sich das Risiko dass die potenziellen Leser abspringen und es nicht mehr weiterlesen.

Herausgeber einer Anthologie.

Außerdem habe ich seit diesem Jahr begonnen beim Sarturia-Verlag ins Förderprogramm hineingekommen. Ich bin der Herausgeber meiner ersten Anthologie. Das riesige Geld verdiene ich da gewiss nicht, aber darum geht es mir nicht. Ich möchte einfach mein literarisches Hobby weiter ausbauen. Mir macht es Spaß spannende und nachdenkliche Geschichten zu schreiben.
Die Fokussierung auf reinen Erfolg ist nie gut – es wird letztendlich einen zerstören.
Das Schreiben hilft mir Ereignisse zu verarbeiten und die Welt besser zu verstehen.
Deshalb ist für mich mit dem Schreiben nie wirkliche Arbeit verbunden, sondern Erholung.