Die Ideenentwicklung

Immer wieder fragen mich Leute: Wie komme ich auf solche Ideen? Wie schaffe ich, die ganzen Geschichten niederzuschreiben, ohne die Lust zu verlieren?

Die Ideen kommen von selbst.

Bei den Ideen ist meine einfache Antwort darauf: Sie kommen von selbst.
Bücher, Filme, Sachbücher und Games können mich zu Geschichten inspirieren.
Ich schreibe nicht sofort jede Geschichte nieder, weil die meisten Ideen unausgereift sind.
Eine Idee ist wie eine Frucht. Sie muss erst wachsen und gedeihen, um einen köstlichen Geschmack zu erhalten.
Für ein gutes Wachstum ist es erforderlich, dass sie ausreichend und regelmäßig bewässert wird.
Als Autor muss man sich immer wieder mit der Idee beschäftigen, sonst kann sie sich nicht weiterentwickeln.
Die Grundidee für Projekt 2030 hat sich ab dem Jahr 2011 langsam gebildet, als ich mich mehr für politische und gesellschaftliche Themen interessiert habe. Die Idee war nicht sofort da und damals noch in einer ganz unausgereiften Form. Ich bin froh, dass ich die Idee nicht sofort niedergeschrieben habe, weil sie in dem damaligen Stadium nicht so gut geworden wäre.

Konsequentes Schreiben.

Wenn die Idee ausgereift ist und bereit ist niedergetippt zu werden, dann muss man konsequent daran weiterarbeiten. Mit dem konsequenten Schreiben habe ich seit anfang 2016 keine Probleme mehr, da ich mir eine Schreibroutine angewöhnt habe. Ohne diese Routine ist es schwer, sich wieder hineinzufinden. Wenn immer ein paar Wochen oder Monate pausiert wird, dann dauert es wesentlich länger – die Schreiblust kann dadurch auch sinken. Mal wegen Urlaub ein paar Wochen pausieren geht noch, aber danach mache ich sofort weiter. Lediglich wenn ich wo Urlaub oder andere wichtige Aktivitäten mache, unterbreche ich meine Schreibroutine. Es ist gut, seine Routinen zu durchbrechen, um nicht zu einem Hamster zu werden. Die Schreibroutine deswegen aufgeben, ist nicht gut. Die Routine hilft einem voranzukommen und eine Arbeit abzuschließen. Zeit ist das wenigste Problem. Wenn ein Autor eine Geschichte schreiben will, dann schafft er es auch. Wenn der Wille da ist, dann findet jeder Zeit, um zu schreiben.
Manchmal müssen Gewohnheiten wir der abendliche Serienkonsum oder das Zocken zum wohle der Schreibtätigkeit gestrichen werden. Im Schreiben sehe ich keine Arbeit, sondern eine Möglichkeit der Entspannung. Vom Schreiben möchte ich nicht Leben können, weil dadurch die Entspannung beim Schreiben wegfällt. Um von so einer Arbeit zu Leben muss der Autor praktisch am Fließband Geschichten produzieren. Ich kann mir schlecht vorstellen, dass diese Akkordarbeit auf Dauer so viel Spaß macht – höchstens kurzfristig. Wenn der Ideenmangel einsetzt und die treuen Leser immer unzufriedener mit den Werken des Autors sind, droht die Arbeitslosigkeit bzw. der Autor kann es nicht mehr ausüben, um davon zu Leben.

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