Die Absage

Heute kam die Absage des Verlages, der Interesse gezeigt hat an einer Sichtung des kompletten Manuskripts. Ein Verlag hat mir noch nicht geantwortet, aber bei dem vermute ich eher eine Absage – falls sie überhaupt mir mitteilen, dass sie kein Interesse haben.

Warum ich es unbedingt veröffentlichen will.

Es weiter zu versuchen kann man machen, aber in meinem Fall wird es nichts bringen, weil die Geschichte bzw. Trilogie zu speziell ist und provokativ. Es ist auch schon schwer, mit einer Mainstream-Geschichte einen klassischen Verlag zu finden. Die Verlage werden überschüttet mit Manuskripten und müssen deshalb schauen ob die Geschichte in ihr Programm passt und ob es sich gut vermarkten lässt. Ich verübel den Verlagen die Absagen nicht, etwas Spezielles ist schwer zu vermarkten. Ich warte bis spätestens ende Mai, ob sich der letzte Verlag noch meldet. Sollte keine Antwort kommen, gebe ich es einer Lektorin und mache es über Self-Publishing.
Ewig auf Verlagssuche gehen möchte ich auch nicht. Das Buchprojekt hat es mir so angetan, dass ich es auf jeden Fall veröffentlichen will – auch wenn es keine große Leserschaft erreichen kann. In Zeiten von Hass und Krieg, finde ich es wichtig, eine Botschaft dagegen zu senden. Ich wollte es in der realen Welt in naher Zukunft spielen lassen, damit es direkter ist. Geschichten die irgendwo in einer fernen Welt spielen, erreichen meistens den Leser nicht so direkt mit ihrer Botschaft, als ein Buch, dass in der realen Welt spielt – finde ich. Es ist eine Geschichte, die nicht hauptsächlich zur Unterhaltung dient, sondern zum Nachdenken und reflektieren.
Vielleicht finden sich trotzdem Leser, denen diese Art von Geschichten gefällt.
Projekt 2030 wird kommen 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.